Das Problem

Wir bekommen Anfragen über die Website, Messen, LinkedIn und das Telefon, und niemand kann sagen, welche davon zu Kunden wurden. Manche bleiben tagelang im Sammelpostfach liegen. Das Marketing sagt, es liefere Leads, der Verkauf sagt, die Leads seien schlecht, und niemand hat die Daten, um das zu klären.

Wie es zusammenhängt

  1. 01 Website & Landingpages Formulare, Chat, UTM-Tracking
  2. 02 CRM-Kontakt & Deal Quelle und Kampagne erfasst
  3. 03 Qualifizierung & Zuweisung Eignung, Region, Sprache
  4. 04 Follow-up-Sequenz Bestätigung, Erinnerungen, Aufgaben
  5. 05 Verkaufsgespräch Zuständigkeit, Frist, Ergebnis erfasst
  6. 06 Report: Quelle bis Abschluss Welche Kanäle Kunden bringen

Bausteine

Bausteine

  • 01

    Website-Formulare und Landingpages

    Kurze Formulare mit nur den Feldern, die der Verkauf wirklich nutzt, versteckte Felder für UTM-Parameter und Landingpage, ein Spamfilter, der echte Besucher keine Rätsel lösen lässt, und eine Danke-Seite, die den nächsten Schritt nennt.

  • 02

    CRM-Setup für die Lead-Erfassung

    Pipelines, Phasen und Pflichtfelder, abgestimmt mit Ihrem Verkaufsteam. Jede Formulareingabe legt einen Kontakt und einen Deal an oder aktualisiert sie; Dubletten werden über E-Mail-Adresse und Firmendomain erkannt.

  • 03

    Website-Chatbot

    Beantwortet Routinefragen, stellt zwei oder drei Qualifizierungsfragen und übergibt das Gespräch an einen Menschen. Das Transkript wird am CRM-Datensatz gespeichert, damit niemand dieselben Fragen zweimal stellt.

  • 04

    Scoring- und Zuweisungsregeln

    Leads werden nach Unternehmensgrösse, Region, Sprache und Produktinteresse bewertet und dann per Regel zugewiesen: Eine Anfrage auf Italienisch geht an die italienischsprachige Ansprechperson, ein Grosskunde an das Key Account Management.

  • 05

    Follow-up-Sequenzen

    Eine sofortige Bestätigung, eine kurze E-Mail-Sequenz, die stoppt, sobald der Interessent antwortet, und eine Aufgabe für die Verkaufsperson, wenn bis zur vereinbarten Frist kein Anruf erfasst ist.

  • 06

    Integrationen und Webhooks

    API- und Webhook-Verbindungen zwischen Website, CRM, Kalender und E-Mail-Plattform, mit Wiederholungsversuchen und Fehlermeldungen. So wird ein fehlgeschlagener Aufruf gemeldet, statt dass ein Lead still verschwindet.

  • 07

    Sichtbarkeit in Suche und KI

    Leistungsseiten, die für die Suchbegriffe Ihrer Kunden ranken und von KI-Assistenten leicht gelesen und zitiert werden können. So hängt der erste Kontakt nicht nur von bezahlten Klicks ab.

Für die meisten B2B-Unternehmen ist das erste Problem nicht zu wenig Volumen, sondern das, was unterwegs verloren geht. Anfragen kommen über Website, E-Mail, Veranstaltungen und Telefon, und manche werden nie beantwortet oder lassen sich nie auf ihre Herkunft zurückführen. Bevor Sie mehr Geld in Werbung oder eine Agentur stecken, verbinden Sie, was Sie schon haben: ein Erfassungspunkt pro Kanal, ein CRM-Datensatz pro Anfrage, eine verantwortliche Person und eine Follow-up-Regel. Individuell entwickeln sollten Sie nur dort, wo Ihre Zuweisungs- oder Qualifizierungslogik in kein Standardtool passt.

Plattform kaufen, Tools verbinden oder selbst entwickeln?

Ist Ihr Verkaufsprozess standardnah und haben Sie noch kein CRM, ist eine All-in-one-Plattform für Marketing und CRM der schnellste Start. Nutzen Sie bereits CRM, Website und E-Mail-Tool, ist es meist besser, sie sauber zu verbinden, als sie zu ersetzen. Eine Individualentwicklung lohnt sich, wenn Zuweisungs-, Scoring- oder Datenregeln spezifisch für Ihr Geschäft sind oder mehrere Systeme sich auf einen gemeinsamen Kundendatensatz einigen müssen.

All-in-one-Plattform Bestehende Tools verbinden Individuelles Lead-System
Ideal, wenn Noch kein CRM, standardmässiger B2B-Funnel CRM, Website und E-Mail-Tool bereits im Einsatz Zuweisungs- oder Scoring-Regeln, die kein Tool abbildet
Zeit bis zum ersten Ergebnis Am schnellsten Schnell, wenn die APIs taugen Am längsten
Passung zu Ihrem Prozess Sie passen sich dem Tool an Gut, im Rahmen der Grenzen jedes Tools Um Ihren Prozess herum gebaut
Laufende Kosten Abo pro Nutzer oder pro Kontakt Bestehende Abos plus Pflege der Verbindungen Hosting und Wartung, keine Gebühren pro Kontakt
Hauptrisiko Bezahlte Module, die niemand nutzt Verbindungen, die ohne Monitoring unbemerkt ausfallen Wachsender Umfang ohne klare erste Version

Wie ist das System aufgebaut?

Eine Formulareingabe schickt Kontaktdaten, Antworten und Tracking-Daten (UTM-Parameter, Referrer, Landingpage) über die API des CRM oder einen Webhook ins CRM. Das CRM legt den Kontakt an oder aktualisiert ihn, eröffnet einen Deal in der richtigen Pipeline und weist per Regel eine verantwortliche Person zu. Der Interessent erhält innerhalb einer Minute eine Bestätigung. Die verantwortliche Person bekommt eine Aufgabe mit Frist; ist bis dahin kein Anruf erfasst, wird die Verkaufsleitung benachrichtigt.

Der Chatbot folgt demselben Weg, sein Transkript wird am Kontakt gespeichert. Jede Verbindung wird protokolliert und bei Fehlern wiederholt. Ein defekter Webhook zeigt sich so als Warnung und nicht erst drei Wochen später als fehlender Lead.

Eine anspruchsvollere Version dieser Pipeline haben wir für einen SaaS-Kunden gebaut: ein täglicher Prozess, der Interessenten findet, Kontaktdaten verifiziert, jeden Lead bewertet, eine persönliche E-Mail-Sequenz versendet, die bei jeder Antwort stoppt, und positive Antworten ins CRM des Kunden überträgt. Die Plattform für Startup-Recherche und Outreach beschreibt die Technik dahinter.

Beispiel: ein Industriezulieferer mit drei Sprachregionen

Beispielszenario, kein Kundenprojekt.

Ein Unternehmen mit 30 Mitarbeitenden im Kanton Aargau verkauft und wartet industrielle Kühlanlagen in der ganzen Schweiz. Anfragen kommen über ein Kontaktformular, ein Serviceformular, Messen und Telefonate. Heute landen alle bei einer info@-Adresse, und wer sie zuerst liest, leitet sie weiter.

Nach dem Projekt speisen beide Formulare das CRM. Serviceanfragen gehen mit dem Maschinentyp an den Servicedesk, Verkaufsanfragen werden zu Deals. Anfragen auf Französisch gehen an die Verkaufsperson für die Romandie, italienische an die Ansprechperson fürs Tessin, alle übrigen nach Postleitzahl. Messekontakte werden mit der Veranstaltung als Quelle ins selbe CRM gescannt. Nach einigen Wochen sieht die Verkaufsleitung, welcher Kanal qualifizierte Deals bringt, nach einem Quartal, welcher Aufträge bringt.

Welche Regeln gelten für die Leadgenerierung?

Eine Anfrage zu beantworten ist keine Werbung: Der Person, die Sie kontaktiert hat, dürfen Sie immer antworten. Bei Newslettern und Werbesequenzen sieht es anders aus. In der Schweiz braucht nach dem Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (Art. 3 Abs. 1 lit. o UWG) Massenwerbung per E-Mail oder SMS eine vorherige Einwilligung, einen korrekten Absender und eine kostenlose, einfache Abmeldemöglichkeit. Die Regel gilt für Nachrichten an Unternehmen genauso wie an Konsumentinnen und Konsumenten. Für Empfänger in der EU gelten die DSGVO und die nationalen E-Privacy-Regeln.

In der Praxis heisst das: eine separate, nicht vorangekreuzte Checkbox für die Einwilligung, Zeitstempel und Wortlaut im CRM gespeichert und Abmeldungen in jedem Tool beachtet, das versendet. Die Hinweise des EDÖB zu Werbung und Marketing erklären die Ausnahme für bestehende Kunden. Für Daten, die in der Schweiz bearbeitet werden, verlangt das revidierte Datenschutzgesetz (DSG), in Kraft seit dem 1. September 2023, dass die Datenschutzerklärung sagt, was Sie erheben und wozu, und die betroffenen Länder nennt, wenn Ihr CRM oder E-Mail-Tool Daten ausserhalb der Schweiz speichert.

Wie läuft ein Projekt ab?

  1. Analyse. Wir erfassen jede Lead-Quelle, die aktuellen CRM-Felder und Zuständigkeiten sowie die Stellen, an denen Anfragen verloren gehen. Sie erhalten ein Ablaufdiagramm und eine priorisierte Liste.
  2. Architektur. Datenmodell, Zuweisungsregeln, Umgang mit Einwilligungen und der Entscheid, welches Tool was übernimmt und was, wenn überhaupt, entwickelt wird.
  3. Umsetzung. Formulare, CRM-Konfiguration, Integrationen, Sequenzen und Chatbot in einer Staging-Umgebung, getestet mit Test-Leads.
  4. Go-live. Kanal für Kanal, mit Monitoring auf jeder Verbindung.
  5. Optimierung. Nach den ersten Wochen prüfen wir mit dem Verkauf den Report von der Quelle bis zum Abschluss und passen Scoring und Zuweisung an.

Nach der Analyse erhalten Sie eine Offerte mit Festpreis oder in Phasen. Den ganzen Ablauf beschreibt unsere Arbeitsweise; den nächsten Schritt nach einem qualifizierten Lead behandelt die Vertriebsautomatisierung.

FAQ

Häufige Fragen

Was ist ein System für B2B-Leadgenerierung?

Es ist die Kette, die aus einem ersten Kontakt ein Verkaufsgespräch macht: Website und Landingpages, die Anfragen erfassen, das CRM, das sie mit ihrer Quelle speichert, die Regeln, die sie qualifizieren und zuweisen, und das Follow-up, das sicherstellt, dass jemand antwortet. Das System zählt mehr als jeder einzelne Kanal, denn Leads gehen meist zwischen den Schritten verloren, nicht weil sie nie entstanden sind.

Brauchen wir für die Leadgenerierung ein neues CRM?

Meistens nicht. Wenn Ihr bestehendes CRM eine API hat und Ihr Team es tatsächlich nutzt, verbinden wir Website, Chat und E-Mail-Tools damit und bringen die Pipeline in Ordnung. Ein neues oder individuelles CRM lohnt sich, wenn das bestehende Ihren Verkaufsprozess nicht abbilden kann, keine brauchbare API hat oder niemand Daten erfasst, weil es zu lange dauert.

Kann ein Website-Chatbot Leads direkt in unserem CRM anlegen?

Ja. Der Chatbot erfasst Name, Unternehmen, E-Mail-Adresse und die Antworten auf einige Qualifizierungsfragen und legt über die API des CRM den Kontakt und den Deal an oder aktualisiert sie. Das vollständige Transkript hängt am Datensatz. Braucht eine Frage einen Menschen, übergibt der Chatbot, und die zuständige Verkaufsperson erhält eine Aufgabe mit dem Kontext bereits im CRM.

Dürfen wir Personen, die unser Kontaktformular ausgefüllt haben, Marketing-E-Mails senden?

Ihre Anfrage zu beantworten ist unproblematisch. Sie in Newsletter oder Werbesequenzen aufzunehmen, ist etwas anderes: Nach dem Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) braucht Massenwerbung per E-Mail oder SMS eine vorherige Einwilligung, einen korrekten Absender und eine kostenlose, einfache Abmeldemöglichkeit; für bestehende Kunden gilt eine enge Ausnahme. Setzen Sie im Formular eine separate, nicht vorangekreuzte Checkbox für die Einwilligung und speichern Sie den Zeitstempel im CRM.

Wie lange dauert der Aufbau eines Systems für Leadgenerierung?

Das hängt davon ab, wie viele Kanäle, Tools und Regeln beteiligt sind. Eine erste Version, die die wichtigsten Formulare mit Zuweisung und Follow-up ans CRM anbindet, ist typischerweise eine Frage von Wochen, nicht von Monaten. Nach einer kurzen Analyse erhalten Sie eine Offerte mit Festpreis oder in Phasen samt Zeitplan, und wir gehen Kanal für Kanal live statt alles auf einmal.

Ist Leadgenerierung dasselbe wie der Kauf von Adresslisten?

Nein. Wir verkaufen keine Adresslisten. Diese Lösung erfasst und konvertiert die Nachfrage, die über Ihre Website, die Suche, Veranstaltungen und Kampagnen zu Ihnen kommt. Kaltakquise an gekaufte Listen wirft nach Schweizer wie nach EU-Recht Fragen zur Einwilligung auf. Wo ein Kunde aktive Akquise betreibt, bauen wir sie mit verifizierten Daten, Abmeldeverwaltung und Versandlimits auf und empfehlen, die Regeln rechtlich prüfen zu lassen.

Woran erkennen wir, ob das System funktioniert?

Der CRM-Report zeigt pro Quelle, wie viele Anfragen eingingen, wie viele qualifiziert wurden, wie schnell die erste Antwort kam und wie viele zu Deals und Aufträgen wurden. Diese Definitionen legen wir in der Analysephase fest, damit die Zahlen für Marketing und Verkauf dasselbe bedeuten. Konversionsraten versprechen wir nicht im Voraus; wir machen sie messbar.

Projekt besprechen

Website, Formulare, Chat, CRM und Follow-up in einem Lead-System verbunden: Jede Anfrage kommt mit ihrer Quelle an, landet bei der richtigen Verkaufsperson und wird rechtzeitig beantwortet.