KI & Automatisierung
KI-Lösungen für Unternehmen: Integration und Automatisierung
Wir setzen KI dort ein, wo sie echte Arbeit abnimmt: eingehende Nachrichten klassifizieren, Daten aus Dokumenten extrahieren, Antworten entwerfen, Fragen aus Ihren eigenen Inhalten beantworten. Sie läuft in den Systemen, die Sie bereits nutzen, mit Validierung, Protokollierung und einer Person im Prüfschritt, wo Entscheide Gewicht haben. KI ist für uns ein Werkzeug unter mehreren, nicht das ganze Geschäft.
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LLM-Integrationen
Funktionen auf Basis von Sprachmodellen, eingebaut in Ihre Website, Ihre Software oder Ihr Backoffice, über die APIs von Anthropic Claude, OpenAI und Google Gemini. Ein zweiter Anbieter kann als Fallback dienen, damit ein einzelner Ausfall den Prozess nicht stoppt.
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Antworten aus Ihren eigenen Dokumenten (RAG)
Assistenten, die Ihre Handbücher, Richtlinien oder Wissensdatenbank durchsuchen und mit einem Link zur Quellstelle antworten. Wir konzipieren Retrieval, Zugriffsregeln und Aktualisierungsprozess und testen die Antworten vor dem Go-live an echten Fragen.
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KI-Assistenten und Chatbots
Assistenten für die Website und für interne Zwecke, mit klar abgegrenztem Einsatzbereich, Antworten nur aus freigegebenen Inhalten und einer klaren Übergabe an einen Menschen. Sie weisen darauf hin, dass man mit einer KI spricht, und Gespräche lassen sich nachprüfen.
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Dokumentenverarbeitung und Datenextraktion
Rechnungen, Bestellformulare, Anträge oder E-Mail-Anhänge werden zu strukturierten Datensätzen. Jedes extrahierte Feld wird gegen Regeln geprüft, und alles Unsichere landet in einer Prüf-Warteschlange statt direkt in Ihrem ERP.
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KI-gestützte Workflows
KI als ein Schritt in einem automatisierten Prozess: eine Antwort klassifizieren, eine Anfrage weiterleiten, einen Verlauf für den Account Manager zusammenfassen, eine persönliche erste Zeile entwerfen. Der Rest des Prozesses bleibt einfacher, testbarer Code.
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KI in CRM, ERP und Ihrer Software
Ergebnisse landen dort, wo Ihre Leute arbeiten: ein Label am CRM-Kontakt, eine Aufgabe für den Manager, ein Entwurf im Ticket. Wir verbinden über APIs und Webhooks und bauen MCP-Server, wenn KI-Agenten Ihre Daten lesen sollen.
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Governance und Datenschutz
Menschliche Prüfung bei Entscheiden über Kunden oder Geld, ein Protokoll von Modell, Prompt-Version und Kosten für jeden Aufruf, Datenminimierung nach DSG und DSGVO und eine Prüfung der Pflichten aus dem EU AI Act, wenn das System in der EU genutzt wird.
Wo hilft KI einem Unternehmen?
KI hilft dort, wo Menschen Zeit mit Lesen, Sortieren und Umformulieren von Text verbringen: eingehende E-Mails, Formulare, Dokumente, Supportanfragen, CRM-Notizen. Ein Sprachmodell kann in Sekunden klassifizieren, extrahieren und entwerfen, und eine Person prüft das Ergebnis dort, wo es darauf ankommt. Der Nutzen entsteht, wenn dieser Schritt richtig in einen Prozess eingebettet ist: saubere Daten hinein, validierter Output heraus.
Deshalb behandeln wir KI-Integration als Softwareprojekt, nicht als Übung im Prompt-Schreiben. Das Modell ist eine Komponente. Rundherum liegen Datenzugriff, Regeln, ein Prüfschritt, Protokollierung, Kostenlimiten und die Oberfläche, mit der Menschen tatsächlich arbeiten. Dort findet der grösste Teil unserer Arbeit an KI-Funktionen statt. Für die Umsetzung siehe unsere Leistungen KI-Chatbots, CRM- und Vertriebsautomatisierung sowie Schnittstellen und API-Integration.
Beispiele aus Systemen, die wir gebaut haben
- Antwortklassifizierung in Outreach-Plattformen. In den Outreach-Plattformen, die wir für einen SaaS-Kunden gebaut haben, stoppt eine per IMAP eingehende Antwort die Sequenz sofort. Danach klassifiziert ein Sprachmodell die Antwort; positive Antworten gehen ins CRM oder werden zur Aufgabe für einen Manager. Ein von einem Menschen gesetztes Label hat immer Vorrang vor dem KI-Label.
- Persönliche Einstiegssätze mit Leitplanken. Dieselben Plattformen erzeugen für jeden Kontakt einen persönlichen Einstiegssatz. Der Output wird auf eine Zeile ohne Links bereinigt und fällt auf einen neutralen Satz zurück, wenn die Validierung fehlschlägt.
- Herkunftsnachweis für jeden Modellaufruf. In einer Recruiting-Engine für Affiliates wird jede Klassifizierung und jeder generierte Text mit Modell, Prompt-Version, Tokenzahl und Kosten gespeichert. Das Modell entscheidet nie über einen Score; Scores entstehen aus Regeln über gesammelte Belege.
- Streaming-Generierung mit Fallback-Anbieter. Bei einem E-Mail-Design-Tool, an dem wir mitgearbeitet haben, streamt der KI-Dienst generierte Inhalte in den Editor, setzt Kostenobergrenzen pro Kunde durch und kann auf einen zweiten Anbieter umschalten.
- KI-Agenten als Leser. Ein Verzeichnis von Kommunikations-APIs, das wir gebaut haben, stellt seine Daten über einen Read-only-MCP-Server bereit, sodass KI-Assistenten Anbieter und Rankings direkt abfragen können.
Wann sollten Sie auf KI verzichten?
Zu wissen, wo KI nichts verloren hat, gehört zur Arbeit. Der oben erwähnte MCP-Server verarbeitet Freitext-Anfragen mit einem deterministischen Intent-Parser, nicht mit einem Sprachmodell. Die Fragen folgen einem vorhersehbaren Muster, und ein Parser ist schneller, günstiger und erfindet nie etwas.
Wir raten von KI ab, wenn:
- eine klare Regel oder eine Nachschlagetabelle jedes Mal die richtige Antwort liefert,
- das Ergebnis exakt sein muss, etwa bei Preisen, Fristen, Steuern oder Vertragsbedingungen (das berechnen wir im Code),
- die Menge so klein ist, dass eine Person sie in wenigen Minuten pro Tag erledigt,
- die Daten Ihre Systeme nicht verlassen dürfen und weder ein geeignetes Hosting noch ein passender Vertrag verfügbar ist,
- eine Entscheidung Kunden, Geld oder Rechte betrifft und niemand den Output prüft.
Was bedeuten Datenschutzrecht und EU AI Act für KI-Projekte?
Das Datenschutzrecht gilt bereits: in der Schweiz das revidierte DSG, in der EU die DSGVO. Laut dem EDÖB ist das revidierte Datenschutzgesetz (DSG) direkt auf KI-gestützte Bearbeitungen anwendbar: Zweck, Funktionsweise und Datenquellen müssen transparent sein, und betroffene Personen können verlangen, dass eine automatisierte Einzelentscheidung von einem Menschen überprüft wird. Das planen wir von Anfang an ein: Wir übermitteln nur die Daten, die eine Aufgabe braucht, prüfen die Bedingungen jedes Anbieters zu Datenaufbewahrung und Nutzung für das Training und führen Protokolle, die zeigen, was das System getan hat.
Ein eigenes KI-Gesetz hat die Schweiz noch nicht. Der Bundesrat hat im Februar 2025 entschieden, die KI-Konvention des Europarats zu ratifizieren, und plant sektorspezifische Anpassungen; eine Vernehmlassungsvorlage soll bis Ende 2026 vorliegen.
Der EU AI Act ist für jedes Unternehmen relevant, dessen KI-Systeme in der EU in Verkehr gebracht oder genutzt werden, auch wenn es seinen Sitz ausserhalb der EU hat, etwa in der Schweiz. Die Verbote bestimmter Praktiken gelten seit Februar 2025, die Transparenzpflichten, etwa der Hinweis, dass man mit einer KI spricht, seit dem 2. August 2026. Mit dem 2026 verabschiedeten Digital Omnibus gelten die Pflichten für die in Anhang III aufgeführten Hochrisiko-Systeme neu ab dem 2. Dezember 2027. In welche Kategorie ein System fällt, klären wir in der Analysephase. Dies ist eine technische Einschätzung, keine Rechtsberatung; für eine verbindliche Beurteilung ziehen Sie bitte Ihre Rechtsberatung bei.
Wie startet ein KI-Projekt?
Mit einem Prozess und einer messbaren Frage: Wie viele Stunden pro Woche kostet diese Aufgabe, und wie sähe ein gutes Ergebnis aus? Wir sammeln echte Beispiele, bauen ein kleines Testset, erproben den Ansatz daran und zeigen Ihnen die Fehlerquote, bevor irgendetwas in die Produktion geht. Rechtfertigen die Zahlen keine KI, sagen wir das und schlagen die einfachere Lösung vor. Beschreiben Sie Ihren Anwendungsfall, und wir antworten innerhalb eines Arbeitstags.
FAQ
Häufige Fragen
Was ist KI-Integration?
KI-Integration heisst, ein Sprachmodell oder einen anderen KI-Dienst mit der Software zu verbinden, die ein Unternehmen bereits nutzt, damit er innerhalb eines bestehenden Prozesses eine bestimmte Aufgabe übernimmt. Beispiele sind das Sortieren eingehender E-Mails, das Extrahieren von Feldern aus Dokumenten oder Antwortentwürfe im CRM. Die Arbeit ist vor allem Engineering: Datenzugriff, Validierung, Fallbacks, Protokollierung und die Benutzeroberfläche rund um das Modell.
Gilt das Datenschutzrecht auch für KI?
Ja. In der Schweiz hat der Eidgenössische Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragte (EDÖB) im November 2023 festgehalten, dass das revidierte Datenschutzgesetz direkt auf KI-gestützte Datenbearbeitungen anwendbar ist. Unternehmen müssen Zweck, Funktionsweise und Datenquellen solcher Bearbeitungen transparent machen, und betroffene Personen können verlangen, dass eine automatisierte Einzelentscheidung von einem Menschen überprüft wird. In der EU gilt die DSGVO ebenso für KI-gestützte Bearbeitungen von Personendaten.
Gilt der EU AI Act auch für Unternehmen ausserhalb der EU?
Unter Umständen ja. Der EU AI Act erfasst Anbieter und Betreiber ausserhalb der EU, wenn ihr KI-System in der EU in Verkehr gebracht oder sein Output in der EU verwendet wird. Seine Transparenzpflichten, etwa der Hinweis, dass man mit einer KI spricht, gelten seit dem 2. August 2026. Die Pflichten für die in Anhang III aufgeführten Hochrisiko-Systeme wurden auf den 2. Dezember 2027 verschoben.
Wie stellen Sie sicher, dass KI-Output zuverlässig ist?
Wir behandeln den Output eines Modells als nicht vertrauenswürdige Eingabe. Er wird gegen Regeln validiert (Format, Länge, keine Links, keine erfundenen Zahlen), mit Modell und Prompt-Version protokolliert und durch einen neutralen Fallback ersetzt, wenn er die Prüfung nicht besteht. Scores, Preise und rechtliche Fakten berechnet der Code, nie das Modell, und Entscheide mit Gewicht prüfen Menschen.
Wann ist KI das falsche Werkzeug?
Wenn eine einfache Regel genügt, wenn das Ergebnis exakt sein muss, wenn die Mengen zu klein sind, um den Aufwand zu rechtfertigen, oder wenn niemand den Output einer Entscheidung prüft, die Kunden betrifft. In diesen Fällen sind ein deterministischer Parser, eine Berechnung oder ein gut gestaltetes Formular günstiger und zuverlässiger.
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