Ablauf
Unsere Arbeitsweise: von der Analyse bis zum Go-live und darüber hinaus
Jedes Sensaria-Projekt durchläuft dieselben sieben Schritte, ob Unternehmenswebsite, SaaS-Produkt oder CRM-Integration. Jeder Schritt endet mit etwas, das Sie prüfen und behalten können. So stützen sich Entscheide auf Dokumente und funktionierende Software statt auf Versprechen.
- Schritt 01
Analysephase
Wir verschaffen uns ein Bild davon, wie Ihr Unternehmen heute funktioniert: wer die Nutzer sind, in welchen Systemen die Daten liegen, wo Zeit verloren geht und wie ein gutes Ergebnis in sechs Monaten aussieht. Dazu gehören kurze Workshops mit den Leuten, die die Arbeit machen, und eine Durchsicht Ihrer bestehenden Tools und Konten.
- Schritt 02
Konzept & Architektur
Wir übersetzen den Umfang in einen technischen Plan: Datenmodell, Integrationen, Hosting und Sicherheitsanforderungen. Riskante Teile, etwa eine alte ERP-Schnittstelle oder eine Datenmigration, testen wir früh mit einem kleinen Prototyp.
- Schritt 03
UX/UI
Wir gestalten Screens, Abläufe und Inhaltsstruktur mit echten Inhalten statt mit Platzhaltertext. Die Entwürfe werden auf Desktop und Mobile geprüft und vor Entwicklungsbeginn auf die Grundlagen der Barrierefreiheit getestet.
- Schritt 04
Entwicklung
Wir entwickeln in kurzen Iterationen auf einer Staging-Umgebung, die Sie jederzeit öffnen können. Der Code ist typisiert, wird im Review geprüft und durch automatisierte Tests abgedeckt; Integrationen entstehen gegen die vereinbarte API-Spezifikation.
- Schritt 05
Qualitätssicherung
Bevor etwas live geht, testen wir es: Funktionstests gegen den vereinbarten Umfang, responsive Layouts auf echten Geräten, Tests in verschiedenen Browsern, Performance-Budgets und ein Sicherheitsreview von Authentifizierung, Eingabeverarbeitung und Secrets.
- Schritt 06
Go-live
Wir deployen nach einem schriftlichen Runbook in die Produktion, richten Analytics und Fehler-Monitoring ein und legen Weiterleitungen an, damit bestehende Seiten und Links weiter funktionieren. Der Go-live wird geplant, nicht improvisiert.
- Schritt 07
Wachstum & Support
Nach dem Go-live geht die Arbeit dort weiter, wohin die Daten zeigen: Fehlerbehebungen und Verbesserungen, neue Automatisierungen, Content sowie SEO- und GEO-Arbeit. Der Support läuft als monatliche Vereinbarung oder in separaten Phasen, je nachdem, was zu Ihrem Budget passt.
Phasen mit festem Umfang oder laufende Zusammenarbeit?
Beides, je nach Ziel. Eine neue Website, eine erste Produktversion oder eine CRM-Integration läuft am besten als Phase mit festem Umfang und einem Preis, der nach der Analysephase vereinbart wird. Kontinuierliche Arbeit wie neue Automatisierungen, Content, SEO und GEO läuft am besten als laufende Zusammenarbeit mit einem Monatsplan. Viele Projekte beginnen mit dem einen Modell und wechseln nach dem Go-live zum anderen.
| Modell | Wann es passt | Wie abgerechnet wird |
|---|---|---|
| Nur Analysephase | Sie brauchen einen Plan, eine Schätzung oder eine Zweitmeinung, bevor Sie entscheiden | Festpreis für die Analysephase |
| Phase mit festem Umfang | Ein klares Ergebnis: eine Website, eine Produktversion, eine Integration | Festpreis pro Phase, vereinbart nach der Analysephase |
| Laufende Zusammenarbeit | Verbesserungen, Automatisierung, Content, SEO und GEO nach dem Go-live | Monatliche Vereinbarung, jeden Monat geplant und rapportiert |
Wie kommunizieren wir während eines Projekts?
Sie haben bei Sensaria eine feste Ansprechperson, die vom ersten Gespräch bis zum Go-live für das Projekt verantwortlich ist. Jede Iteration endet mit einem kurzen schriftlichen Update: was erledigt ist, was als Nächstes kommt, welche Entscheide offen sind. Die Staging-Umgebung zeigt jederzeit den aktuellen Stand, Sie müssen also nie auf eine Demo warten, um Fortschritte zu sehen. Workshops finden per Videocall statt, persönliche Treffen dort, wo sie helfen.
In welchen Sprachen arbeiten wir?
Englisch, Italienisch, Deutsch und Französisch. Workshops, Spezifikationen und Dokumentation folgen der Sprache Ihres Teams, und mehrsprachige Websites werden in jeder Sprache muttersprachlich geschrieben, statt am Ende durch ein Übersetzungstool zu laufen.
Wem gehört der Code?
Ihnen. Das Repository liegt in einem Konto, das Ihr Unternehmen kontrolliert, oder wird bei der Übergabe übertragen. Domains, Hosting, Analytics und Drittdienste laufen auf Ihr Unternehmen, nicht auf uns. Wechseln Sie irgendwann den Anbieter, nehmen Sie alles mit.
Welche Dokumentation erhalten Sie?
Genug, damit ein anderes Team übernehmen kann, ohne uns anrufen zu müssen:
- ein README, das erklärt, wie man das Projekt startet, testet und deployt,
- Architektur und Datenmodell, mit den Gründen für die wichtigsten Entscheide,
- API-Dokumentation als OpenAPI-Dokument, wo das Projekt eine öffentliche oder interne API hat,
- ein Runbook für Deployments, Backups und häufige Störungen,
- eine kurze Anleitung für die Personen, die im Alltag Inhalte bearbeiten oder das System verwalten.
Wo läuft die Software?
Wir wählen das Hosting danach, was die Daten verlangen, nicht aus Gewohnheit. Wir haben auf Vercel, Hetzner Cloud, AWS und Fly.io deployt, meist hinter Nginx mit Let’s-Encrypt-Zertifikaten, und wir containerisieren Anwendungen mit Docker. Wenn Personendaten im Spiel sind, richten wir die Datenflüsse auf das revidierte Schweizer Datenschutzgesetz (DSG) und, wo Personen in der EU betroffen sind, auf die DSGVO aus und hosten in der Schweiz oder in der EU, wo das die richtige Wahl ist. Den vollständigen Stack finden Sie auf unserer Technologie-Seite.
Was passiert nach dem Go-live?
Das System läuft weiter, und jemand muss dafür verantwortlich sein. Wir überwachen Fehler und Verfügbarkeit, spielen Sicherheitsupdates ein und beheben, was nicht funktioniert. Ausserdem verbessern wir laufend, was sich laut Daten lohnt: ein Formular, bei dem Leute abspringen, eine Automatisierung, die eine weitere Stunde pro Woche sparen könnte, Inhalte, die mehr Fragen Ihrer Kunden beantworten könnten. Wenn Sie das System lieber selbst betreiben, übergeben wir es und bleiben für Fragen erreichbar.
Bereit für den Start? Beschreiben Sie Ihr Projekt auf der Seite Offerte anfragen.
FAQ
Häufige Fragen
Wie lange dauert ein typisches Projekt?
Das hängt vom Umfang, von den Integrationen und davon ab, wie schnell Entscheide fallen. Eine fokussierte Unternehmenswebsite ist meist eine Sache von Wochen; eine erste SaaS-Version oder ein individuelles internes System dauert in der Regel einige Monate. Am Ende der Analysephase erhalten Sie einen schriftlichen Zeitplan für Ihr Projekt, aufgeteilt in Phasen mit einem Ergebnis am Ende jeder Phase.
Arbeiten Sie zum Festpreis?
Ja, bei Phasen mit klarem Umfang. Nach der Analysephase offerieren wir einen Festpreis pro Phase oder, wo der Umfang noch offen ist, eine Schätzung mit ausformulierten Annahmen. Laufende Arbeiten wie Verbesserungen, SEO oder Content erfolgen über eine monatliche Vereinbarung, die vorab festgelegt wird.
Wem gehören Quellcode und Konten?
Ihnen. Der Code liegt in einem Repository, das Ihr Unternehmen kontrolliert, oder wird Ihnen bei der Übergabe übertragen. Domains, Hosting und Konten bei Drittanbietern laufen auf den Namen Ihres Unternehmens. Open-Source-Bibliotheken im Projekt bleiben unter ihren eigenen Lizenzen.
Können Sie eine bestehende Website oder ein laufendes Softwareprojekt übernehmen?
Ja. Wir beginnen mit einer Prüfung von Code, Infrastruktur und Dokumentation und geben Ihnen dann eine schriftliche Einschätzung: was bleiben kann, was zuerst behoben werden muss und was es braucht, um weiterzumachen. Sie entscheiden, nachdem Sie sie gelesen haben.
Wo wird unsere Anwendung gehostet?
Dort, wo es die Daten und das Budget verlangen. Marketing-Websites laufen oft auf einer globalen Hosting-Plattform; Anwendungen, die Personendaten oder sensible Daten bearbeiten, können auf Servern in der Schweiz oder in der EU laufen. Wir paketieren Anwendungen mit Docker, damit sich der Hosting-Entscheid später ohne Neuentwicklung ändern lässt.
Was brauchen Sie während des Projekts von uns?
Eine Person, die entscheiden kann, Zugang zu den Systemen, die wir anbinden, Inhalte oder die Personen, die dafür zuständig sind, und Feedback zu jeder Iteration innerhalb der vereinbarten Frist. Die meisten Verzögerungen in Softwareprojekten entstehen durch Warten, deshalb halten wir diese Punkte in der Offerte fest.
Erzählen Sie uns von Ihrem Projekt
Ein Schweizer Technologieunternehmen in Lugano.