Softwareentwicklung

Individualsoftware oder Standardsoftware: So entscheiden KMU

Standardsoftware für Standardprozesse kaufen, für den Prozess entwickeln, der Sie unterscheidet, und alles dazwischen konfigurieren und integrieren. Ein Entscheidungsraster, eine Vergleichstabelle und ein durchgerechnetes Kostenbeispiel über fünf Jahre.

Das Wichtigste in Kürze

  • Kaufen Sie für Standardprozesse, entwickeln Sie für den Prozess, der Sie vom Wettbewerb abhebt, und konfigurieren und integrieren Sie Standardtools für alles dazwischen.
  • Vergleichen Sie die Gesamtkosten über drei bis fünf Jahre: Lizenzen pro Benutzer wachsen mit dem Personalbestand, die Betriebskosten von Individualsoftware wachsen langsamer.
  • In unserem Rechenbeispiel zur Veranschaulichung ist Kaufen bei 20 Benutzern am günstigsten und die Eigenentwicklung bei 60. Welche Option am günstigsten ist, hängt von der Grösse ab.
  • Das DSG verlangt kein Hosting in der Schweiz; es regelt die Bekanntgabe ins Ausland. Der Datenstandort schliesst manche SaaS-Tools aus, erzwingt aber selten für sich allein eine Eigenentwicklung.
  • Beginnen Sie mit einer kurzen Analysephase, die pro Komponente mit einem Entscheid endet: kaufen, konfigurieren oder entwickeln. Bringen Sie dann einen Prozess vollständig in Betrieb.

Kaufen Sie Standardsoftware, wenn Ihr Prozess so funktioniert wie bei allen anderen. Lassen Sie Individualsoftware entwickeln, wenn der Prozess Teil Ihres Wettbewerbsvorteils ist, wenn Integrationen oder Datenregeln Standardtools umständlich machen oder wenn Lizenzen pro Benutzer in Ihrer Grösse über fünf Jahre mehr kosten als eine Eigenentwicklung. Die meisten Schweizer KMU landen dazwischen: ein konfiguriertes Standardtool plus eine individuelle Integration oder ein Modul für den Teil, der nicht passt. Unten finden Sie ein Entscheidungsraster mit sieben Punkten, eine Vergleichstabelle, ein durchgerechnetes Kostenbeispiel über fünf Jahre mit ausgewiesenen Annahmen und eine sinnvolle erste Phase.

Was ist der Unterschied zwischen Individualsoftware und Standardsoftware?

Standardsoftware wird einmal für viele Kunden gebaut und dann gemietet oder lizenziert: bexio oder Abacus für die Buchhaltung, HubSpot oder Salesforce als CRM, Shopify für Onlineshops. Individualsoftware wird um die Prozesse eines einzelnen Unternehmens herum gebaut; das Unternehmen besitzt die Rechte oder hält eine Lizenz. Standardsoftware ist schneller startklar und anfangs günstiger. Individualsoftware passt besser und kann bei grösserem Umfang günstiger sein.

Die Grenze ist nicht scharf. Die meisten Standardtools lassen sich konfigurieren, und die meisten Individuallösungen bestehen aus Standardkomponenten: einem Zahlungsanbieter, einem E-Mail-Dienst, einem Identity Provider. Die eigentliche Frage ist, wo Ihr eigener Code beginnt.

Welche Faktoren entscheiden zwischen Entwickeln und Kaufen?

Sieben Faktoren entscheiden: wie stark der Prozess Sie unterscheidet, wie viele Systeme er verbinden muss, wie viele Benutzer und Transaktionen er bedient, die Gesamtkosten über drei bis fünf Jahre, Lock-in, wo die Daten liegen müssen und welche Compliance-Regeln gelten. Bewerten Sie jeden Faktor für Ihren Fall. Ein einzelner starker Faktor, etwa ein einzigartiger Prozess oder eine strikte Klausel zum Datenstandort, kann alle anderen überwiegen.

Wie stark der Prozess Sie unterscheidet

Ist der Prozess Standard, etwa Buchhaltung, Lohnabrechnung oder Newsletter-Versand, kaufen Sie. Kunden interessiert nicht, wie Sie Rechnungen verbuchen. Ist der Prozess die Art, wie Sie sich im Wettbewerb behaupten (ein Offertrechner für konfigurierbare Produkte, ein Service-Workflow mit eigenen Regeln, ein Kundenportal), zwingt Sie Standardsoftware dazu, wie alle anderen zu arbeiten. Oder Sie verbiegen das Tool, bis seine Upgrades Ihre Anpassungen zerstören.

Integrationsbedarf

Zählen Sie die Systeme, die der Prozess berührt: Website, CRM, Buchhaltung, E-Banking, Lager, Shop. Prüfen Sie, ob jedes Standardtool eine dokumentierte API hat. bexio etwa veröffentlicht eine REST-API für Kontakte, Verkaufsdokumente und Buchhaltung, mit Zugriff über OAuth 2.0. Läuft ein Prozess über vier oder fünf Systeme, ist die Integration oft das eigentliche Projekt, ob Sie nun kaufen oder entwickeln.

Grösse

Abos pro Benutzer wachsen linear mit dem Personalbestand. Individualsoftware hat hohe Fixkosten und Betriebskosten, die langsamer wachsen. Bei zehn Benutzern gewinnt meist das Abo, bei hundert kann sich der Vergleich umkehren. Achten Sie auch auf das Transaktionsvolumen, denn manche Tools rechnen nach Kontakten, Bestellungen oder API-Aufrufen ab.

Gesamtkosten über drei bis fünf Jahre

Vergleichen Sie Vollkosten, nicht eine Lizenzgebühr mit einem Entwicklungspreis. Bei Standardsoftware heisst das: Lizenzen, Einführung, Integrationen, Datenmigration, Schulung, Administrationsaufwand und Preiserhöhungen. Bei Individualsoftware: Analysephase, Entwicklung, Hosting, Monitoring, Sicherheitsupdates, kleine Änderungen und ein Ausstiegsplan. Das Rechenbeispiel weiter unten zeigt die Rechnung.

Lock-in

Beide Optionen binden Sie, nur auf unterschiedliche Weise. Prüfen Sie bei einem SaaS-Tool Exportformate, API-Limits, Vertragsdauer und was mit Ihren Daten beim Ausstieg geschieht. Bei Individualsoftware liegt das Risiko in der Abhängigkeit von einem Entwickler. Sie reduzieren es mit dem Code in Ihrem eigenen Repository, mit Dokumentation, einem verbreiteten Technologie-Stack und einer klaren Rechteklausel: In der Schweiz gilt die Arbeitgeberregel für Software (Art. 17 URG) für Angestellte, nicht für Agenturen.

Datenstandort

Das revidierte DSG verlangt kein Hosting in der Schweiz. Es erlaubt die Bekanntgabe in Staaten, denen der Bundesrat einen angemessenen Datenschutz attestiert, darunter die EU- und EWR-Staaten, oder mit Garantien (Art. 16 DSG). Manche Kunden und Branchen verlangen vertraglich ein Hosting in der Schweiz. AWS und Google Cloud betreiben beide Cloud-Regionen in Zürich, und es gibt Schweizer Hosting-Anbieter. Der Datenstandort allein erzwingt deshalb selten eine Eigenentwicklung. Manche SaaS-Tools schliesst er aber aus.

Compliance

Listen Sie vor der Wahl die Regeln auf, denen Ihre Daten unterliegen: das DSG (Datenschutz durch Technik und datenschutzfreundliche Voreinstellungen in Art. 7, Recht auf Datenherausgabe und -übertragung in Art. 28), die zehnjährige Aufbewahrung der Geschäftsbücher (Art. 958f OR) und allfällige Branchenregeln im Finanz- oder Gesundheitsbereich. Standardtools decken diese oft ab Werk ab. Ein individuelles System muss sie selbst umsetzen, inklusive Audit-Logs, Aufbewahrung und Löschung.

Gibt es einen dritten Weg zwischen Entwickeln und Kaufen?

Ja, und für die meisten KMU ist er der richtige: Standardsoftware für Standardfunktionen behalten und nur das fehlende Stück entwickeln. Dieses Stück ist meist eine Integration zwischen Tools, ein Kunden- oder Partnerportal, eine Workflow-Anwendung auf dem Standardsystem oder ein Reporting, das mehrere Quellen zusammenführt. So passt die Lösung genau dort, wo es darauf ankommt, und überall sonst behalten Sie die Upgrades des Herstellers.

Diesen Weg sind wir für einen Softwarekunden gegangen, dessen Affiliate-Programm auf einer etablierten Affiliate-Tracking-Plattform läuft. Statt die Plattform zu ersetzen, haben wir ein separates System gebaut, das über den offiziellen API-Client der Plattform liest und die Rückgewinnungslogik ergänzt, die der Kunde brauchte: Aktivitätskennzahlen, Segmentierung, einen Reaktivierungs-Score und eine mehrstufige Sequenz. Die Integration kann konstruktionsbedingt nur lesen. Sie darf ausschliesslich Leseoperationen aus einer Allowlist aufrufen, und ein Test belegt, dass ein vollständiger Import nichts als Leseaufrufe absetzt. Das Referenzprojekt zur Affiliate-Reaktivierung beschreibt die Pipeline.

Wie schneiden die Optionen im Vergleich ab?

Die Tabelle fasst die Abwägungen zusammen. Lesen Sie sie Zeile für Zeile: Die Option, die in den für Sie wichtigsten Zeilen gewinnt, ist meist die Antwort, auch wenn sie anderswo verliert. Die Anfangskosten sind selten die entscheidende Zeile. Meist sind es die Passung zum Prozess und die Betriebskosten über fünf Jahre.

Kriterium Standardsoftware Konfigurieren und integrieren Individualentwicklung
Zeit bis zur ersten Nutzung Tage bis Wochen Wochen bis wenige Monate Monate
Anfangskosten Tief Mittel Hoch
Laufende Kosten Wachsen mit den Benutzern Lizenzen plus Pflege des individuellen Teils Hosting und Wartung; wachsen langsam mit den Benutzern
Passung zum Prozess Sie passen sich dem Tool an Standard, wo möglich, individuell, wo es zählt Um Ihren Prozess herum gebaut
Integrationen Beschränkt auf API und Konnektoren des Herstellers Für Ihre Systeme gebaut Für Ihre Systeme gebaut
Kontrolle über den Datenstandort Optionen des Herstellers Gemischt Ihre Wahl
Lock-in Hersteller und sein Datenformat Hersteller für den Kern, Ihr Code für den Rest Entwickler, reduziert durch Eigentum und Dokumentation
Upgrades Liefert der Hersteller, auch Änderungen, die Sie nicht wollten Hersteller für den Kern, Sie für den individuellen Teil Sie planen und bezahlen sie
Am besten, wenn der Prozess Standard ist ein Teil des Prozesses besonders ist der Prozess das Produkt oder der Vorteil ist

Wie sieht ein Kostenvergleich über fünf Jahre aus?

Das Beispiel vergleicht die drei Optionen für den Verkaufs- und Bestellprozess eines hypothetischen Unternehmens, genutzt von 20 Personen, später von 60. Alle Zahlen sind gerundete Annahmen, gewählt, um die Methode zu zeigen. Sie sind weder Marktpreise noch eine Offerte von Sensaria. Entscheidend ist die Form des Ergebnisses: Welche Option am günstigsten ist, ändert sich mit der Zahl der Benutzer.

Annahmen zur Veranschaulichung:

  • Standardsoftware: CHF 90 pro Benutzer und Monat; CHF 25’000 für die Einführung; CHF 15’000 für eine Integration mit der Buchhaltung, plus CHF 3’000 pro Jahr für deren Wartung.
  • Individualentwicklung: CHF 140’000 für die Entwicklung; Betriebskosten von 15 % der Entwicklungskosten pro Jahr (CHF 21’000) für Hosting, Monitoring, Updates und kleine Änderungen; CHF 5’000 pro Jahr zusätzliches Hosting bei 60 Benutzern.
  • Konfigurieren und integrieren: ein Standardtool in einer tieferen Preisstufe zu CHF 50 pro Benutzer und Monat, weil der besondere Teil des Prozesses in einem individuellen Modul liegt; CHF 15’000 für die Einführung; CHF 60’000 für das Modul plus 15 % pro Jahr (CHF 9’000) für dessen Betrieb.
  • Nicht enthalten: interne Arbeitszeit, Schulung, Datenmigration und MWST.
Option (CHF, exkl. MWST) Einmalig Pro Jahr, 20 Benutzer 5 Jahre, 20 Benutzer 5 Jahre, 60 Benutzer
Standardsoftware 40’000 24’600 163’000 379’000
Konfigurieren und integrieren 75’000 21’000 180’000 300’000
Individualentwicklung 140’000 21’000 245’000 270’000

Bei 20 Benutzern ist Kaufen mit deutlichem Abstand am günstigsten; eine Individualentwicklung bräuchte hier ein starkes Argument bei der Passung. Bei 60 Benutzern kehrt sich die Reihenfolge um. Konfigurieren und integrieren ist in diesem Beispiel nie die günstigste Option, bleibt aber nah dran und ist die einzige, die Hersteller-Upgrades mit einer Lösung für den besonderen Prozess verbindet. Rechnen Sie mit Ihren eigenen Zahlen auch den Fall durch, dass der Hersteller die Preise erhöht oder der Personalbestand schneller wächst als geplant.

Wann ist welche Option klar die richtige?

Standardsoftware ist klar die richtige Wahl, wenn der Prozess Standard ist und ein Tool den grössten Teil ohne aufwendige Anpassungen abdeckt. Individualsoftware ist klar richtig, wenn die Software Ihr Produkt oder der Kern Ihrer Dienstleistung ist, wenn kein Tool zu Ihrem Datenmodell passt oder wenn die Lizenzrechnung in Ihrer Grösse die Kosten für Entwicklung und Betrieb einer eigenen Lösung übersteigt. Dazwischen gilt: konfigurieren und integrieren.

Dieselbe Logik gilt für das CRM. Die meisten KMU sind mit einem konfigurierten Standard-CRM und guten Integrationen am besten bedient. Ein individuelles CRM ist sinnvoll, wenn der Verkaufsprozess ungewöhnlich ist oder das CRM in Ihrem eigenen Portal laufen muss; der Beitrag CRM-Automatisierung: Wo anfangen? behandelt die Integrationsseite.

Wie sieht eine sinnvolle erste Phase aus?

Beginnen Sie mit einer kurzen Analysephase, typischerweise zwei bis sechs Wochen, je nachdem, wie viele Prozesse und Systeme beteiligt sind. Sie endet mit einem Entscheid pro Komponente: kaufen, konfigurieren oder entwickeln. Bringen Sie dann einen Prozess vollständig zu echten Nutzern, bevor Sie sich für den Rest verpflichten. Ein erstes Release, das eine Excel-Tabelle komplett ablöst, ist mehr wert als eine halbfertige Plattform.

Eine brauchbare Analysephase liefert:

  • eine Landkarte des Prozesses, wie er heute läuft, inklusive Workarounds und Excel-Tabellen;
  • ein Inventar der beteiligten Systeme, ihrer APIs und allfälliger Lücken;
  • ein erstes Datenmodell: die wichtigsten Objekte und welches System für jedes den Master-Datensatz führt;
  • für jede Komponente den Entscheid kaufen, konfigurieren oder entwickeln, mit Begründung;
  • ein abgegrenztes erstes Release mit einer Offerte zum Festpreis oder in Etappen.

Wie Sensaria Sie beim Entscheid unterstützt

Wir starten nicht mit einer vorgefertigten Antwort. In der Analysephase schauen wir uns Ihren Prozess, Ihre Systeme und Daten an und empfehlen Standardsoftware, wo sie passt, auch Tools, die wir weder für Sie entwickeln noch betreiben würden. Wo individueller Code gerechtfertigt ist, bauen wir ihn auf einem verbreiteten Stack wie TypeScript, Python und PostgreSQL und dokumentieren ihn für die Übergabe. Nach der Analysephase erhalten Sie eine Offerte zum Festpreis oder in Etappen.

Wie wir Neuentwicklungen und Integrationen angehen, lesen Sie unter Individualsoftware. Oder beschreiben Sie uns Ihren Prozess, und wir sagen Ihnen, welche Option wir wählen würden.

Von

Sensaria Editorial Team

Die Artikel werden von den Personen geschrieben und geprüft, die bei Sensaria Kundensysteme konzipieren, entwickeln und betreiben – Softwareentwickler, Automatisierungs- und Suchspezialisten mit Sitz in Lugano.

FAQ

Häufige Fragen

Lohnt sich Individualsoftware für ein kleines Unternehmen?

Sie lohnt sich, wenn die Software den Prozess unterstützt, der das Unternehmen auszeichnet, wenn Standardtools die Systeme, auf die Sie angewiesen sind, nicht verbinden können oder wenn die Lizenzkosten in Ihrer Grösse über fünf Jahre höher liegen als Entwicklung und Betrieb einer eigenen Lösung. Für Standardprozesse wie Buchhaltung, Lohn oder Newsletter ist ein kleines Unternehmen mit Standardsoftware fast immer besser bedient.

Was gehört bei Standardsoftware zu den Gesamtkosten (TCO)?

Lizenzen oder Abos für jeden Benutzer, Einführung und Konfiguration, Integrationen mit Ihren anderen Systemen, Datenmigration, Schulung, interner Administrationsaufwand und zu erwartende Preiserhöhungen. Dazu kommen die Kosten des Ausstiegs: Daten exportieren und auf ein anderes Tool umziehen. Vergleichen Sie diese Summe über drei bis fünf Jahre mit den Entwicklungs- und Betriebskosten der individuellen Alternative, nicht nur mit deren Entwicklungspreis.

Können wir mit Standardsoftware starten und später auf Individualsoftware wechseln?

Ja, und oft ist das der vernünftige Weg. Der Start mit einem Standardtool zeigt, welche Teile des Prozesses wirklich individuelle Software brauchen. Erleichtern Sie den späteren Wechsel: Wählen Sie Tools mit dokumentierter API und vollständigem Datenexport, führen Sie eigene IDs für Kunden und Bestellungen und halten Sie die Workarounds fest, die Ihr Team um das Tool herum baut.

Muss Unternehmenssoftware in der Schweiz gehostet werden?

Nein. Das revidierte Datenschutzgesetz erlaubt die Bekanntgabe von Personendaten in Staaten, denen der Bundesrat einen angemessenen Datenschutz attestiert, darunter die EU- und EWR-Staaten, oder in andere Staaten mit Garantien wie anerkannten Standardvertragsklauseln. Manche Kunden und Branchen verlangen vertraglich ein Hosting in der Schweiz. Prüfen Sie deshalb Ihre Kundenverträge, bevor Sie sich entscheiden.

Wem gehört Individualsoftware, die eine Agentur in der Schweiz entwickelt hat?

Das Urheberrechtsgesetz gibt dem Arbeitgeber die Verwendungsbefugnisse an Software, die seine eigenen Angestellten schreiben. Diese Regel gilt aber nicht für Agenturen oder Freelancer. Ohne vertragliche Übertragung oder Lizenz bleiben die Rechte in der Regel beim Entwickler. Halten Sie Eigentum oder Lizenz, einschliesslich Quellcode und Dokumentation, im Vertrag fest.

Projekt besprechen

Erzählen Sie uns von Ihrem Projekt